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	<title>Videopunk</title>
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	<description>Anarchy in Web-TV</description>
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		<title>Tapetenwechsel?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 11:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Videopunk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits zum dritten Mal innerhalb drei Jahren steht ein Umzug an. So sehr ich auch Wordpress schätze: Posterous kommt meinem Blog-Befinden deutlich näher. Noch werde ich beide System nutzen. Die neue Adresse lautet aber schonmal: http://videopunk.posterous.com/
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum dritten Mal innerhalb drei Jahren steht ein Umzug an. So sehr ich auch Wordpress schätze: Posterous kommt meinem Blog-Befinden deutlich näher. Noch werde ich beide System nutzen. Die neue Adresse lautet aber schonmal: <a href="http://videopunk.posterous.com/" target="_blank">http://videopunk.posterous.com/</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Danke</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 19:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Videopunk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass ein kleines Dankeschön.
Für den Mut, alte Strukturen aufzubrechen.
Für die Hingabe, die weit über die persönlichen Grenzen hinausging.
Für die Bereitschaft, Risiken einzugehen.
Für die Geduld, die erst Kreativität schafft.
Für den Fels, der uns in der Brandung Zuflucht gewährte.
Für die Kraft, immer wieder aufzustehen.
Für jedes Lächeln, auf diesem steinigen Weg.
Für die Möglichkeit, frei zu sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass ein kleines Dankeschön.<span id="more-149"></span></p>
<p>Für den Mut, alte Strukturen aufzubrechen.</p>
<p>Für die Hingabe, die weit über die persönlichen Grenzen hinausging.</p>
<p>Für die Bereitschaft, Risiken einzugehen.</p>
<p>Für die Geduld, die erst Kreativität schafft.</p>
<p>Für den Fels, der uns in der Brandung Zuflucht gewährte.</p>
<p>Für die Kraft, immer wieder aufzustehen.</p>
<p>Für jedes Lächeln, auf diesem steinigen Weg.</p>
<p>Für die Möglichkeit, frei zu sein, zu denken, zu handeln.</p>
<p>Für das Gefühl, das Richtige zu tun.</p>
<p>Für alles.</p>
<p>Wir verlieren nicht nur eine großartige Chefin, sondern vorallem einen großartigen Menschen. Glückauf in Hamburg, Katharina.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was von der Woche übrig geblieben ist</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 12:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Videopunk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf eine Bionade bei der Ex(OMD), Kultur in Duisburg und dieses Ding namens Schlaf.Die Mitte der Woche begann noch verheißungsvoll. Es stand wie jedes Jahr die OMD, jetzt Dmexco, an. Also auf nach Kölle und Marktstimmung schnuppern. Bereits beim Einlauf erste Verwunderungslaute von mir und meiner Kollegin. Jeans- und T-Shirt-Träger scheinen von der Krise gefressen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf eine Bionade bei der Ex(OMD), Kultur in Duisburg und dieses Ding namens Schlaf.<span id="more-146"></span>Die Mitte der Woche begann noch verheißungsvoll. Es stand wie jedes Jahr die OMD, jetzt <a href="http://www.dmexco.de/" target="_blank">Dmexco</a>, an. Also auf nach Kölle und Marktstimmung schnuppern. Bereits beim Einlauf erste Verwunderungslaute von mir und meiner Kollegin. Jeans- und T-Shirt-Träger scheinen von der Krise gefressen worden zu sein. Jedenfalls waren sie nicht in Köln. So wie die Anzahl der Anzugträger sprunghaft nach oben gegangen ist, so unlauniger waren auch die Messestände. Viel Altbackenes, viele alte Bekannte (jetzt in schwarz gekleidet), weniger Small-Talk und dafür mehr &#8220;Tacheles&#8221;. Immerhin: Viele Kollegen sind mit der zunehmenden Professionalisierung der Branche (als wenn sie zuvor amateurhaft war) hochzufrieden. &#8220;Deutlich mehr qualitative Kontakte&#8221;, sagte mir einer, der seit Anbeginn dabei ist. Die Blogger-Area war wohl im Keller versteckt, jedenfalls konnte ich sie nicht finden. Nach halbwegs produktiven Meetings und einer Bionade der Heimweg. Nächstes Jahr ziehe ich mir ein Shirt mit der Aufschrift &#8220;Blogger. Business auf eigene Gefahr&#8221; an und schaue, wie qualitativ die Kontakte dann werden.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Donnerstag gab&#8217;s was auf die Augen, aufs Zweite wohlgemerkt. Über die Schnittchen habe ich <a href="http://www.markus-huendgen.de/punkblog/2009/09/24/die-sache-mit-dem-zweiten-oder-auch-nicht/" target="_blank">hier</a> was geschrieben. Kurz nach der Sache mit dem Zweiten auf nach Duisburg zur <a href="http://www.startconference.org/" target="_blank">stArt09</a>.  Kurz und knapp: Tolle Teilnehmer, tolle Gespräche, tolle Veranstaltung. Zum Ausklang ein Konzert besucht und mit der Kamera herumgewirbelt. <a href="http://www.zeeing.de/" target="_blank">ZEE</a>, ihr seid großartig! Das ist dabei rausgekommen.</p>
<div class="video-story-box">
<div id="video-JBazcuF"><object id="video-x-JBazcuF" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="274" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullscreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://waz.slnws.net/player/pl/JBazcuF/480x274/swf" /><embed id="video-x-JBazcuF" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="274" src="http://waz.slnws.net/player/pl/JBazcuF/480x274/swf" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Gebeutelt von ganzen vier Stunden Schlaf habe ich sämtliche Projekte am Freitag bereits ins Wochenende geschickt und mich erneut nach Duisburg. Sowieso, der Schlaf: Ist ja nur verlorene Lebenszeit. Fassbinder hat&#8217;s vorgemacht. Auf jeden Fall merke ich langsam mein Alter. Mangelnder Schlaf macht mich zunehmend grantiger am Folgetag. Da hilft dann nur, den Kontakt mit Arbeitskollegen auf ein Minimum zu reduzieren.</p>
<p><em>Doch noch was Interessantes zum Ende:</em></p>
<p>Ich bin jetzt <a href="http://www.piratenpartei.de/" target="_blank">Pirat</a> und nicht nur Punk. Also: Sonntag den richtigen Knopf drücken. Oder so.</div>
</div>
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		<title>Die Sache mit dem Zweiten &#8211; oder auch nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 11:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Videopunk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute waren dann mal ein paar Prominente bei uns. Mit viel Video Schnittchen im Gepäck.So kurz vor 13 Uhr muss es gewesen sein, als unser CvD Andreas Fettig das erste ZDF-Video online gesetzt hat. Ich schreibe hier nichts weiter dazu, das machen andere an anderer Stelle. Was so am Newsdesk abging, habe ich mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute waren dann mal ein paar Prominente bei uns. Mit viel Video <span style="text-decoration: line-through;">Schnittchen</span> im Gepäck.<span id="more-141"></span>So kurz vor 13 Uhr muss es gewesen sein, als unser CvD Andreas Fettig das erste <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/9/24/news-134365828/detail.html" target="_blank">ZDF-Video</a> online gesetzt hat. Ich schreibe hier nichts weiter dazu, das machen andere an anderer Stelle. Was so am Newsdesk abging, habe ich mit dem iPhone festgehalten. <a href="http://qik.com/video/2991883" target="_blank">Teil 1</a> <a href="http://qik.com/video/2992086" target="_blank">Teil 2</a></p>
<p>Ich freue mich über die Schnittchen, die die Herren übriggelassen haben. Leider ist es zu früh für Sekt und die damit einhergehenden Nebenwirkungen, so dass dieser Part eher in den Abfluss denn in den Magen wandern muss.</p>
<p>Achja: Gestern gab es ja auch noch etwas, diese Internet-Messe namens <span style="text-decoration: line-through;">OMD</span> <a href="http://www.dmexco.de/" target="_blank">Dmexco</a>. Dazu gesondert mehr.</p>
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		<title>Projekttagebuch (2)</title>
		<link>http://www.markus-huendgen.de/punkblog/2009/09/23/projekttagebuch-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 06:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Videopunk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[flip]]></category>
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		<description><![CDATA[Über Launches, Murphy&#8217;s Gesetz und andere Alltagsnormalitäten.Eigentlich mag ich ja die &#8220;heißen Phasen&#8221; bei einem Projekt. Dieses kurz vor dem Ziel-Gefühl, noch einmal alle Kräfte mobilisieren, Endspurt, Einlaufen und&#8230; dann kommt ohnehin wieder alles anders. Heute hätten wir den ersten technischen Teil (neuer Video-Upload) scharf schalten sollen. Sollen eben. Denn es wurde nichts daraus. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Launches, Murphy&#8217;s Gesetz und andere Alltagsnormalitäten.<span id="more-138"></span>Eigentlich mag ich ja die &#8220;heißen Phasen&#8221; bei einem Projekt. Dieses kurz vor dem Ziel-Gefühl, noch einmal alle Kräfte mobilisieren, Endspurt, Einlaufen und&#8230; dann kommt ohnehin wieder alles anders. Heute hätten wir den ersten technischen Teil (neuer Video-Upload) scharf schalten sollen. Sollen eben. Denn es wurde nichts daraus. Was in wochenlangen Betatests wunderbar funktionierte, erwies sich auf einmal als äußerst buggy. Der Teufel steckt halt im Detail, und wir nur selten ganz tief drin. Abgehakt, morgen ist auch noch ein Tag.</p>
<p><strong>Faules Gesocks</strong></p>
<p>Schwerwiegender in Projekt-Endphasen ist dieser vermaledeite Alltag. Also dieses Brot- und Buttergeschäft. Der Alltag hat leider kein Verständnis für Deadlines, Probleme und &#8220;ich-will-aber-jetzt-endlich-nach-Hause&#8221;. (Wenn ich in meiner 20. Reinkarnation als Gottheit wiedergeboren werden sollte, landet der Alltag als erste Amtshandlung in der himmlischen Abstellkammer.) 10 Telefonate, mehrere Dutzend E-Mails und eine ausgefallene Mittagspause später gehen die Tagesstunden zu Ende, nicht aber der zur Seite geschobene Berg an unerledigten Dingen. Nun habe ich in den vergangenen Monaten ein gutes Dutzend Bücher über &#8220;Zeitmanagement&#8221; gelesen. Was die Amazon-Rezensionen verschweigen: Die Bücher sind eher faul und neigen zu Arbeitsverweigerung.</p>
<p>Das Schreiben dieser paar Zeilen hat mich genau 13 Minute gekostet. Bevor ich also weiter wertvolle Zeit verschwende, lese ich lieber ein gutes Buch. Oder fahre zur Dmexco.</p>
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		<title>Projekttagebuch (1)</title>
		<link>http://www.markus-huendgen.de/punkblog/2009/09/21/projekttagebuch-1/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 19:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Videopunk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideo]]></category>
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		<description><![CDATA[Hinter jedem Projekt steht viel Arbeit. Hin und wieder werde ich von &#8220;hinter den Kulissen&#8221; berichten, wie die kleinen Flips den Weg in die Redaktionen finden. Und welche Steine die Straße versperren.Heute den halben Tag damit verbracht, die freien Mitarbeiter unter einen Hut zu bringen. Nicht dass die Kollegen unnatürlich qurilig werden. Aber 15 Freiberufler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter jedem Projekt steht viel Arbeit. Hin und wieder werde ich von &#8220;hinter den Kulissen&#8221; berichten, wie die kleinen Flips den Weg in die Redaktionen finden. Und welche Steine die Straße versperren.<span id="more-135"></span>Heute den halben Tag damit verbracht, die freien Mitarbeiter unter einen Hut zu bringen. Nicht dass die Kollegen unnatürlich qurilig werden. Aber 15 Freiberufler wollen im Dienstplan gut verteilt sein. An dieser Stelle bereits einen großen Korb Vorschusslorbeeren an die Herren und Damen Mediengestalter. Sie brennen förmlich darauf, Webvideos zu bearbeiten. Für die meisten von ihnen ist es Neuland, welches sie aber mit Eifer entdecken wollen. Alle stammen aus den alten Medien, arbeiten hauptsächlich für WDR, QVC und Co.</p>
<p><strong>Level Up</strong></p>
<p>Übrigens war die Entscheidung, auf gestandene Profis zu setzen, definitv richtig. Studenten wären deutlich günstiger gewesen, aber sicherlich &#8211; noch &#8211; nicht Profi genug, einen Regelbetrieb über längere Zeit mitzumachen. Das soll jetzt keine Studentenschelte sein. Obwohl ich aus meiner eigenen leidvollen Biografie sagen kann, dass Ausschlafen manchmal überlebenswichtiger als ein voller Kühlschrank war. Was ich an den Profis schätze: Wir können direkt von 0 auf 100 durchstarten. Webvideo hat seine speziellen Regeln und Unregeln, diese muss ohnehin jeder Web-Neuling lernen und erfahren. Aber wenn das Handwerk und der Wille stimmt, geht dies viel leichter von der Hand. 2,5 Jahre Fronterfahrung am Kriegsschauplatz WAZ habe mir in dieser Hinsicht einige Erfahrungspunkte eingebracht.</p>
<p><strong>Der Weg ist das Ziel</strong></p>
<p>Was ich an diesem Projekt so spannend finde: Es treffen mehrere Medienwelten aufeinander. Die geschätzten Print-Kollegen werden an Bewegtbild herangeführt und gestandene TVler wagen sich ebenso in neue Gefilde. Apropos neue Gefilde: Ich stricke gerade weiterhin an meiner Video-Anleitung für die Lokalredaktionen. Ich schwanke zwischen &#8220;möglichst wenig, learning by doing&#8221; und &#8220;möglichst viel, direkt gute Ergebnisse&#8221;. Ich glaube, der Mittelweg ist hier golden. Auch wenn Jens drüben im <a href="http://www.pottblog.de/2009/09/21/derwesten-nutzt-die-flip-minohd-fuer-videos-in-ueber-80-redaktionen/" target="_blank">Pottblog</a> schreibt, dass 10 Minuten für die Flip ausreichen, will ich die Lokalkollegen nicht gänzlich allein lassen.  Das Projekt ist nicht nur auf schnelle gute Ergebnisse aus, es soll vorallem den multimedialen Gedanken in die Köpfe der Redakteure bringen.</p>
<p><strong>Flaschenhälse</strong></p>
<p>Noch etwas vom heutigen Tage: Die Übertragung der Videodaten nach Essen bereitet mir erneut Kopfschmerzen. Zwar kann die Flip einen fertigen Gesamtclip als WMV exportieren, doch die Dateigrößenersparnis von ca. 30 Prozent erkaufen wir uns mit elendig langer Rechenzeit. Derzeit sieht es weiterhin so aus, dass die Rohdaten über die Redaktionsstandleitungen in unser Video-Backoffice gepustet werden müssen. Das kann schonmal drei Stunden dauern. Umso mehr wird es auf frühzeitige Absprachen (&#8221;Achja, gegen 21 Uhr kriegt ihr noch ein Video für sofort rein&#8221;) ankommen. Aber dazu morgen mehr. Gerade rufen die Kollegen aus Dortmund an und wollen ein Handyvideo vom Brand ins System stecken&#8230;</p>
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		<title>DerWesten goes Flip</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 20:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Videopunk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideo]]></category>
		<category><![CDATA[camcoder]]></category>
		<category><![CDATA[flip]]></category>
		<category><![CDATA[flip hd]]></category>

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		<description><![CDATA[Sechs Monate Vorbereitung haben ein Ende: Mehr als 130 Mini-Camcorder gehen ab Mitte Oktober in die Fläche.Die letzten Schritte stehen noch an, dann geht es los: Fast 80 Redaktionen der Print-Titel WAZ, NRZ, WR und WP erhalten kleine Videokameras aus dem Hause Flip. Als Modell haben wir uns für die Flip Mino HD entschieden, freshly [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sechs Monate Vorbereitung haben ein Ende: Mehr als 130 Mini-Camcorder gehen ab Mitte Oktober in die Fläche.<span id="more-129"></span>Die letzten Schritte stehen noch an, dann geht es los: Fast 80 Redaktionen der Print-Titel WAZ, NRZ, WR und WP erhalten kleine Videokameras aus dem Hause Flip. Als Modell haben wir uns für die <a href="http://www.theflip.com/products_flip_mino.shtml" target="_blank">Flip Mino HD</a> entschieden, freshly imported aus UK. Das Modell erfüllt beinahe alle Voraussetzungen zur täglichen Arbeit mit Video: Die Bild- und Tonqualität sind sehr ordentlich, ein ausreichend starker eingebauter Akku, 60 Minuten Aufnahmekapazität, und &#8211; das Wichtigste &#8211; die Handhabung ist auch für wenig Geübte sehr leicht zu erlernen. Thema Lernen: Alle Redaktionen werden im Umgang mit der Flip geschult. Der Einsatz der Kameras erfolgt übrigens freiwillig: Niemand wird zu Video gezwungen.</p>
<p>Der Roll-Out der Kameras  wird begleitet von einem kompletten Relaunch des Video-Backends im Laufe der nächsten Monate. Ein raffiniertes Upload-System, ein neues Video-CMS und ein neuer Video-Player für das Portal.</p>
<p>Es bleibt spannend: Über den weiteren Verlauf des Projektes in den nächsten Monaten mehr an dieser Stelle.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles Flip oder was?</title>
		<link>http://www.markus-huendgen.de/punkblog/2009/09/14/alles-flip-oder-was/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 20:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Videopunk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideo]]></category>
		<category><![CDATA[flip]]></category>
		<category><![CDATA[webtv]]></category>

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		<description><![CDATA[Im vergangenen Blog-Beitrag habe ich noch darüber sinniert, wie sinnvoll Mini-Camcorder sind. Mittlerweile habe ich Gewissheit: Flip und Co. nehmen die Video-Bereiche regionaler Tageszeitungen im Sturm.Mindestens ein Dutzend Verlage nutzen die kleine Flip (o.ä.) für ihre Video-Produktion. Zumindest geben die Verlage dies selbst an oder es wird anhand der Videos überdeutlich. Die Flip scheint demnach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.markus-huendgen.de/punkblog/2009/09/08/zeitungs-goes-video-2-leb-mit-dem-was-du-hast/" target="_blank">vergangenen Blog-Beitrag</a> habe ich noch darüber sinniert, wie sinnvoll Mini-Camcorder sind. Mittlerweile habe ich Gewissheit: Flip und Co. nehmen die Video-Bereiche regionaler Tageszeitungen im Sturm.<span id="more-124"></span>Mindestens ein Dutzend Verlage nutzen die kleine Flip (o.ä.) für ihre Video-Produktion. Zumindest geben die Verlage dies selbst an oder es wird anhand der Videos überdeutlich. Die Flip scheint demnach das zu schaffen, was wir VJs in all den Web-Jahren nicht vermitteln konnten: Videos machen Spaß, sind kein Hexenwerk und gehören zum journalistischen Angebot eines Nachrichtenportals dazu.</p>
<p>Beispielhaft zwei Zeitungsportale:</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.weser-kurier.de/Start.html" target="_blank">Weser-Kurier</a></strong></p>
<p>Im Norden Deutschlands setzen die Redakteure Flips für eigene Produktionen ein. Sie erstellen vornehmlich <a href="http://www.weser-kurier.de/Video.html?bcpid=23554033001&amp;bclid=31560286001&amp;bctid=40024188001" target="_blank">Umfragen</a> (VoxPops) und sogar <a href="http://www.weser-kurier.de/Video.html?bcpid=23554033001&amp;bclid=31560286001&amp;bctid=32444081001" target="_blank">kleine Beiträge</a> rund um Bremen. Den Videos merkt man den kritischen Ton deutlich an, dennoch erfüllt die Flip ihren Zweck. Die kleinen Beiträge werden durch einen (leider oft zu lahmen) Off-Text vergoldet.</p>
<p><em>Springen wir in meine (Fast-)Nachbarschaft nach Dortmund.</em></p>
<p><strong><a href="http://www.ruhrnachrichten.de/" target="_blank">Ruhrnachrichten</a></strong></p>
<p>Die <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/" target="_blank">Ruhrnachrichten</a> setzen ebenfalls auf die Flip-Kamera. Besonders gelungen: Die kurzen Clips werden ohne Nachbearbeitungswahn illustrierend in den Text eingebunden. Das ist Medienkonvergenz, wie sie viele Zeitungshäuser vermissen lassen. Beispiel an dieser Stelle der <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Dortmund-Protest-gegen-Neonazis-bleibt-weitgehend-friedlich;art930,660813" target="_blank">Nazi-Aufmarsch in Dortmund Anfang September 2009</a>. Die Videos stellen keine Meisterleistung dar und entbehren (bis auf das Interview) fast jeglicher journalistischen Leistung. Dennoch erfüllen sie ihren Zweck: Den Nutzer ins Geschehene mitnehmen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Die Mini-Camcorder erobern still und klammheimlich die deutsche Webvideo-Landschaft. Diesmal sind es nicht die großen Häuser, die den Takt vorgeben. Vorallem kleine und mittlere Verlage haben die disruptive Stärke der kleinen Kameras erkannt. Sie kosten kaum Geld, ihre Handhabung ist sehr schnell zu erlernen und erste Ergebnisse sind nach kurzer Zeit sichtbar.</p>
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		<title>Zeitungs goes Video (2): Leb&#8217; mit dem was du hast</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 10:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Videopunk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideo]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Geld, keine Mitarbeiter, aber der Wunsch nach Bewegtbild? Dann sind die kleinen Mini-Videokameras von Flip, Kodak etc. eine gute Wahl. Das Warum und Wie gibt es hier.Alle Zeitungsverlage stehen vor dem selben Problem. Das Budget für Online ist knapp geworden und für Webvideo war es ohnehin nie besonders üppig &#8211; für die hoch gesteckten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Geld, keine Mitarbeiter, aber der Wunsch nach Bewegtbild? Dann sind die kleinen Mini-Videokameras von Flip, Kodak etc. eine gute Wahl. Das Warum und Wie gibt es hier.<span id="more-120"></span>Alle Zeitungsverlage stehen vor dem selben Problem. Das Budget für Online ist knapp geworden und für Webvideo war es ohnehin nie besonders üppig &#8211; für die hoch gesteckten Erwartungen. Dennoch drängen immer mehr Verlage ins Webvideo-Geschäft. Wir alle träumen von einer Heerscharr motivierter VJs, doch die Redaktionskasse holt uns aus dem Tagtraum zurück in die berechnende Realität. Wir müssen mit dem leben was wir haben.</p>
<p><strong>Heilsbringer Pocketcams?</strong></p>
<div id="attachment_68" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-68" title="Flip Mino HD mit Objektiv" src="http://www.markus-huendgen.de/punkblog/wp-content/uploads/2009/07/flip-wide-300x225.jpg" alt="Flip mit Weitwinkel" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Flip -Kamera (hier mit selbstgebasteltem Weitwinkel)</p></div>
<p>Nicht erst seit gestern schwärmen viele Medienmacher in Übersee von den kleinen &#8220;Pocketcams&#8221;, den Hosentaschenkameras. Sie haben die Größe eines Multimedia-Handys, kosten um die 200 Euro und können trotzdem mehr &#8220;Video&#8221; als die Kollegen von Nokia, Samsung und (erst Recht) Apple. Der Markt für Pocketcams boomt, mit der baldigen Einführung des US-Marktführers <a href="http://www.theflip.com/" target="_blank">Flip</a> in Deutschland, dem Hoffnungsmodell der Branche <a href="http://www.kodak.com/eknec/PageQuerier.jhtml?pq-path=15340&amp;pq-locale=de_DE&amp;colorKey=black02" target="_blank">ZI8</a> von Kodak und anderen könnten Webvideos auch in unseren Gefilden den dringend erwarteten Durchbruch erlangen. Auf User-Seite sind die kleinen Wunderkameras schon angekommen. Dank der BILD, die mit ihrer <a href="http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/video-reporter/2008/12/03/leserreporter-kamera/die-bild-videokamera.html" target="_blank">Volks-Videokamera</a> (einer <a href="http://de.creative.com/products/product.asp?category=830&amp;subcategory=831&amp;product=17761" target="_blank">Creative Vado</a>) den Weg ebnete.  Über Erfolg und Misserfolg schweigen sich die Springer-Leute aber aus.</p>
<p><strong>Der Zeitungs-VJ</strong></p>
<p>Wie kann eine derartige Mini-Videokamera Verlagen abseits von User-Generated-Content helfen? Indem die Redakteure selbst den Record-Knopf betätigen. Das Videomachen ist der logische Schritt für den sich wandelnden Beruf jedes Journalisten. Das gilt umso mehr für Lokalredakteure, die so häufig am Ort des Geschehens sind, wie kaum ein anderer Vertreter unserer Berufsgattung.  Sie sind die Lokalreporter, die Journalisten &#8220;ganz nah dran&#8221; am täglichen Leben unserer Leser, Nutzer und Zuschauer.</p>
<p><strong>Überlegungen</strong></p>
<p>Der kurze Clip vom Siegesschuss unter der Schützenfest-Vogelstange, die ersten Bilder vom Brand im Nachbarshaus, das Statement vom Bürgermeister zum Wahlabend &#8211; exklusiver können journalistische Webvideos kaum sein.</p>
<p>Doch der Einsatz von Mini-Kameras erfordert einige Überlegungen:</p>
<ul>
<li> <strong>Mehrarbeit</strong></li>
</ul>
<p>Der Druck auf die Redaktionen ist bereits heute außerordentlich hoch. Das Erstellen von selbst kleinen Clips muss in den Workflow der Redakteure integriert werden. Um Mehrarbeit möglichst gering zu halten und damit die Kollegen nicht zu überlasten und die notwendige Begeisterung für das neue Medium Bewegtbild am Leben zu halten. Eine generelle Empfehlung kann ich nicht geben, jeder Verlag muss die Videoarbeit in die bestehenden Strukturen einbauen &#8211; oder passende Strukturen schaffen. Das Auslagern der Postproduktion an einen zentralen Standort mag für einige Häuser eine Option sein, für andere macht eine dezentrale Lösung mehr Sinn.</p>
<ul>
<li><strong>Kosten</strong></li>
</ul>
<p>Auch wenn die Kosten für eine Mini-Kamera mit rund 200 Euro gering erscheinen mögen, sollten Faktoren wie Bandbreite, Postproduktion und Hosting nicht vergessen werden. Auf mittlere Sicht übersteigen diese die reinen Anschaffungskosten der Kameras.</p>
<ul>
<li><strong>Inhalt</strong></li>
</ul>
<p>Die zentrale Frage bei jedem Webvideo. Was funktioniert &#8211; und was wollen wir zeigen? Die Mini-Kameras setzen an dieser Stelle technische Grenzen. Kein oder nur ein schwacher Bildstabilisator und ein  eingebautes Mikrofon erfordern Kompromisse. Einen guten Überblick liefert Kollege <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2008/10/07/taugt-die-flip-fuer-redaktionelle-arbeit/" target="_blank">Roman Mischel</a>. Auch wenn <a href="http://www.markus-huendgen.de/punkblog/2009/08/10/no-talkings-heads/" target="_blank">Talking Heads kein optimales Format</a> für Webvideo sind, gehören kurze Interviews zu jeder Mini-Kamera-Strategie. Selbstläufer sind Aufnahmen von Bränden, Unfällen usw. Inwieweit diese Inhalte redaktionell gewünscht sind, muss jeder Verlag für sich entscheiden. Eine gesunde Mischung aus &#8220;Blaulicht&#8221; und Feature-Geschichten zugunsten der Abrufe macht Sinn.</p>
<ul>
<li> <strong>Schulung</strong></li>
</ul>
<p>Auch wenn die Mini-Kameras für ungeübte sofort bedienbar sind, gehört eine kurze Einweisung zum guten Ton. Dies fördert die Motivation der Kollegen, merzt unmittelbar Anfängerfehler (Gegenlicht, Ton&#8230;) aus und ist für einen laufenden Workflow unabdingbar. Allerdings kosten Schulungen und späterer Support Zeit &#8211; und damit Geld.</p>
<p>Obwohl die technische Qualität ordentlich ist und für viele Standard-Drehs ausreicht, haben viele Kollegen Zweifel. Gegen einen ausgebildeten VJ mit Profi-Equipment kommt keine der Mini-Kameras an.</p>
<p>Was uns zur nächsten Überlegung bringt:</p>
<ul>
<li><strong>Vermarktung</strong></li>
</ul>
<p>Besonders &#8220;Blaulicht&#8221;-Beiträge und hyperlokale &#8211; oft exklusive &#8211; Clips erreichen hohe Abrufzahlen. Allerdings sind diese nur schwer vermarktbar. Welcher Werbekunde möchte schon vor dem tödlichen Unglück eines jungen Autofahrers seine Werbebotschaft unters Volk bringen.</p>
<p>Und deswegen:</p>
<ul>
<li><strong>Die Mischung macht&#8217;s</strong></li>
</ul>
<p>Derartig produzierte Clips dienen als Grundrauschen für ein Portal. Für den Nutzer und für Werbekunden müssen zusätzlich immer wieder Toppings, redaktionelle Höhepunkte, gesetzt werden.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Der Einsatz von Mini-Videokameras im Print-Alltag erfordert viele individuelle Anpassungen bei Verlagen. Das Ergebnis wird sich aber lohnen. Nicht nur wird der Video-Output und die vermarktbare Zahl an Abrufen steigen. Dieser zaghafte Schritt in Richtung Video &#8220;für die Masse&#8221; bereitet ein Verlagshaus auf die multimedialen Anforderungen der Branche vor. Und dies besser gestern als heute.</p>
<p>Gleichzeitig wachsen die Medien &#8220;Video&#8221;, &#8220;Text&#8221; und &#8220;Foto&#8221; stärker zusammen. Die Text-Reportage des Zeitungskollegen, ergänzt um Fotos und kurze Videos, bieten dem Nutzer die volle Bandbreite dessen, was er von einem modernen Zeitungshaus erwartet: Mediengerecht aufbereitete Informationen.</p>
<p>(Zum Abschluss ein Beispiel, wie es aussehen kann:</p>
<p><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/kultur/events-aktuell/2009/9/4/news-131953243/detail.html" target="_blank"><strong>Über den Wolken mit Wolf-Dietrich Kadach</strong></a> )</p>
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		<title>Zeitung goes Video (1): Paid-Content</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 13:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Videopunk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideo]]></category>
		<category><![CDATA[webvideo paidcontent]]></category>

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		<description><![CDATA[Beginnen wir unsere kleine Reihe mit geldlichen Überlegungen. Ist Paid-Content ein Modell für Webvideo?Kurz gesagt: Unter Umständen. Auch wenn es mir als Journalist (&#8221;Information möglichst schnell und weit verbreiten&#8221;) und als Nutzer (&#8221;Ich will nix zahlen!&#8221;) durchaus die Tränen in die Augen treibt.
Die Refinanzierung von Webvideo-Content ist ein Ammenmärchen, das uns kaum noch einer abnimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beginnen wir unsere kleine Reihe mit geldlichen Überlegungen. Ist Paid-Content ein Modell für Webvideo?<span id="more-118"></span>Kurz gesagt: Unter Umständen. Auch wenn es mir als Journalist (&#8221;Information möglichst schnell und weit verbreiten&#8221;) und als Nutzer (&#8221;Ich will nix zahlen!&#8221;) durchaus die Tränen in die Augen treibt.</p>
<p>Die Refinanzierung von Webvideo-Content ist ein Ammenmärchen, das uns kaum noch einer abnimmt und uns früher oder später marodierende Zahlenknechte in die Abteilung bringt. Im Gegensatz zum englischsprachigen Markt hat sich in Deutschland noch kein erwachsener Werbemarkt für Webvideos etabliert. Sponsoring-Modelle stecken in den Kinderschuhen und die TKPs für Pre-Roll decken bei den meisten Videoanbietern nur die Grundkosten.</p>
<p>Gleichzeitig ist Video weiterhin ein absoluter Premium-Content, sowohl aus Online-Journalisten- als auch aus Nutzer-Sicht. Für Zeitungshäuser umso mehr: Bewegte Bilder haben den Anschein des ultramodernen, zumindest im Vergleich mit dem gedruckten/online gestellten Wort.</p>
<p>Vielleicht liegt deswegen bei Webvideos die Möglichkeit, für Inhalte Geld zu verlangen. Dies mag ein exklusives Interview mit BVB-Trainer Jürgen Klopp sein oder die Hintergrundgeschichte zum örtlichen Stadtfest. Aber Achtung: Webvideo ist auf Zeitungsportalen längst gewohnter und geliebter Standard bei den Nutzern. Ein Grundangebot muss weiterhin frei sein. Das Breaking-News-Video vom Einsturz des Dortmunder Florians gehört frei. Auch zum Wohle des gesamten Portals und der Reichweitenentwicklung.</p>
<p>Neben exklusiven, teils-aktuellen Beiträgen könnte hinter der verschlossenen Tür auch der Longtail seine Wirkung ausspielen. Angesichts des unüberschaubar wachsenden Angebots an Videos schlägt der Langzeiteffekt nur mit viel Nacharbeit und mit extremer Verzögerung ein. Oftmals sind Longtail-Themen auch Nischenthemen, deren Nutzerschaft klein aber fein ist.</p>
<p>Gewisse Methoden ließen sich bei den üblichen Video-On-Demand-Portalen abschauen: Einzelne Videos wandern vom Paid-Bereich nach einem bestimmten Zeitraum in den Free-Bereich, wo dann sämtliche Optionen wie Embedding etc. offenstehen.</p>
<p>Seine wahre Pracht entfaltet Paid-Webvideo aber erst in einem durchdachten Gesamtkonzept. Die VIP-Verlosung, spezielle Vergünstigungen bei Service-Partnern etc. für Paid-Kunden und eben ausgewähltes Videomaterial können zusammen als Produkt funktionieren.</p>
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